Vom Schaf zum Leibchen: ein gegenseitiger Schnupper-Tag

Unsere letzte Tour hat einen kleinen Traum von mir wahr werden lassen: wir waren zu Besuch bei zwei lieben Freunden, die den Bauernhof ihrer Großeltern übernommen haben. Undzwar inklusive der Hühner, einer Katze und einiger wunderbarer Exemplare der „Norsk Villsau“ (norwegisches Wildschaf). Die Tiere leben auf dem Hof ein entspanntes Schaf-Leben und sind ihrer Bezeichnung zum Trotz ganz zutraulich:

Nein, den Eimer hatte ich nicht auf dem Schaf abgestellt :) Dafür sieht man die drei Wollfarben weiß, braun und, etwas abgeschnitten, grau.

Die Schafe werden auf dem Hof nicht geschoren. Dafür werde ich die Wolle zwischen Juni und Juli „schaffreundlich“ aufsammeln können, nachdem sie von ganz allein abgeworfen wurde. Was gemütlich beginnt, wird in mächtig viel Arbeit enden: Nach dem Sammeln muss die Wolle von nicht wenig „Dreck“ befreit, gewaschen und gekämmt werden. Für ein stressfreies Schafleben nehme ich das aber natürlich gern in Kauf und sammle dafür lieber etwas weniger Wolle ein.

Was für ein schönes Fell. In ein bis zwei Monaten geht es los und ich werde endlich den ersten Teil meiner kleinen Serie „Vom Schaf zum Leibchen“ schreiben können. Ich freu mich drauf!

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