Senf

Nach den ersten Frühlingsanzeichen hat uns der Schnee wieder eingeholt. Zeit für was Feuriges unter’m Hintern. Die Ärmel hochgekrempelt, es gibt Senf!

Man nehme (für 1 kleines Glas):

  • 100 g Senfsamen (die Farbe ist egal und hängt sicher vom gewünschten Geschmack ab. Allerdings habe ich zu wenig Erfahrung, um eine bestimmte Sorte empfehlen zu können. Ich habe erstmal braune statt gelber genommen)
  • 250 ml Obstessig, zum Beispiel Apfelessig
  • 0,5 EL Zucker
  • 0,5 TL Salz
  • Pfeffer
  • was auch immer ihr euch vorstellen könnt: Knoblauch, Kräuter wie Bärlauch oder Estragon, Chili, Früchte wie Äpfel oder Beeren, Honig, Ahornsirup….
  • ein kleines Gefäß, ein sauberes Schraubglas und idealerweise eine Küchenmaschine oder Stabmixer (für den Notfall gehen auch Mörser & Muckis)

 

Schritt für Schritt:

  1. Alles außer den Essig in ein kleines Gefäß geben und gründlich zerkleinern. Am besten geht das mit einer Küchenmaschine oder einem Stabmixer – Hauptsache, die Senfkörner erinnern jetzt an Mehl statt an Samen.
  2. In einen Topf geben, mit dem Essig übergießen und ca. 6-8 Minuten köcheln lassen. Dabei die Nase in ein offenes Fenster halten – der Essig hat’s in sich.
  3. Unter rühren kalt werden lassen. Die Masse wird jetzt dickflüssiger.
  4. In ein sauberes Schraubglas geben und Geduld haben: der Senf ist erst nach ein paar Wochen durchgezogen und wird in dieser Zeit immer milder.
  5. Was jetzt entstanden ist, ist grober Senf. Wer ihn lieber fein mag, kann ihn jetzt nochmal gründlich pürieren.

 

Gemahlene Zutaten

 

Abgekühlte Senfmasse: die Senfkörner saugen die Flüssigkeit auf

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