Löwenzahntee

Endlich ist es soweit! Bei einem wunderschönen Oster-Waldspaziergang konnten wir die ersten, zarten Löwenzahnblätter sammeln. First Flush! Die Ausbeute war noch nicht allzu groß, weswegen wir statt eines Salates Teeblätter daraus gemacht haben.

Frisches Grün

Obwohl manche Städter sich den Löwenzahn vielleicht eher als bepinkelte Bürgersteigpflanze vorstellen, so ist er doch eigentlich eine wertvolle, essbare Wild- und Heilpflanze. Die Liste der positiven Wirkungen ist umfassend und kann in voller Länge auf www.kostbarenatur.net bewundert werden. Kaum ein Leiden mit dem Löwenzahn (angeblich) nicht fertig wird, weil er entsäuernd, verdauungsanregend und prall mit Vital- und Mineralstoffen gefüllt ist. Er enthält zum Beispiel 40 (!) mal so viel Vitamin A wie Kopfsalat und ein Vielfaches mehr an Vitamin C, Vitamin E, Calcium, Magnesium und Eisen (Quelle hier). Helfen soll die Heilpflanze zum Beispiel bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Arteriosklerose, Husten und Bronchitis, Fieber, Gallen- und Nierensteine, Gelenkerkrankungen, Gicht, Hautleiden, Kopfschmerzen, Rheuma und Wechseljahrsbeschwerden helfen. Chapeau!

Trocknen der jungen, frischen Blättchen

Zum Trocknen nehmen wir unser gutes altes Dörrgerät, auch wenn es an der frischen Luft natürlich genauso gut ginge. In diesem Fall sollten die Blätter nicht in der prallen Sonne, aber an einem luftigen, trockenen Ort ausgebreitet werden.

Zerkleinert und klar zum Aufguss

Auch wenn wir dieses Mal nur die Blätter gesammelt haben, lässt sich die komplette Pflanze zu Tee verarbeiten. Die Stiele sind vielleicht etwas bitter und landen bei uns nicht im Tee, aber Wurzeln, Blätter und Blüten geben auf jeden Fall einen leckeren, gesunden Tee ab. Je mehr Blütenanteil, desto süßer schmeckt der Tee.

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