Bierfestival 2012

Heute war ein großartiger Tag.

Mit gutem Bier beschäftigen wir uns ja schon seit einer Weile, und Daniel wird so langsam ein richtiger Experte in Sachen Biervielfalt und -geschmack. Zumindest arbeitet er dran und seine Sofaecke sieht schon ziemlich danach aus :)

An Theorie mangelt es jedenfalls nicht

Nichts gegen die Theorie, aber in der Praxis ist Bier noch viel spannender. Deshalb war für uns das Bergener Bierfestival ein richtiges Erlebnis. Weil die Geschmacksnerven vormittags und mittags sensitiver sind als abends, haben wir das Festival tagsüber besucht und uns durch die Welt des Bieres geschmeckt:

 

 

 

Mitten im Weltkulturerbe Bryggen trafen sich jede Menge interessierte Verkoster und 7 kleine und mittelgroße norwegische Brauereien. Jede Person brachte beachtliche 10.000 Geschmacksnerven mit.

Überall wurde geschnackt und geschlürft – schön war das.

 

 

Natürlich gab es auch jede Menge Informationen zu der Herstellung der verschiedenen Biertypen. Hier z.B. am Stand des lokalen Brauereibedarfsladens „Vestbrygg“.

 

 

 

 

 

Auf in die Praxis, hier mit einem Lager (links) und einem Indian Pale Ale. Ein guter Start! Beide Biere kamen von der neu gegründeten „Balder Brygg“ Brauerei.

 

 

 

 

Heimbrauer konnten sich einen Kampf um das beste Flaschenetikett liefern. Da waren schon geniale Ideen dabei! Vielleicht trauen wir uns ja auch mal…?

Wer für den Anfang nach einem eher schlichten Etikett sucht, dem können wir schonmal http://labeley.com/beer empfehlen.

 

 

 

Weiter ging’s mit einem Belgischen Blondie. Mich persönlich hat der Geschmack ein bisschen an ein Weizen erinnert, aber laut Brauerei erzielen nur Gerste und eine belgische Hefe diesen Effekt. Gebraut wird es von der „Haandbryggeriet“ Brauerei.

 

 

 

 

 

Natürlich gab es auch wieder Überlegungen zu neuen Anschaffungen. Ganz oben auf der Liste steht ein Keg (engl. „kleines Fass“), an das man gleich einen Zapfhahn anbringen kann. Das große Flaschenlager in unserer Küche wäre dann (endlich) überflüssig… ein verführerischer Gedanke!

Außerdem brauen wir im Moment nur obergärig, also bei Zimmertemperatur. Mit einem Keg im Kühlschrank könnten wir uns auch an untergärige Biere wie Bockbier oder oder Lager wagen. Untergärige Hefen fühlen sich bei 4 bis 9 Grad besonders wohl.

 

 

 

Ein Englisch Bitter (links) und „Seelenfrieden“, ein Stout mit tollem Kaffeearoma. Beide kommen aus der „Kinn Bryggeri“ Brauerei.

 

 

 

 

 

 

Das Beste zum Schluss: ein American Red Ale. Ich liebe Ales und ganz besonders dieses mit Namen „Hoppy Joe“ aus der „Lervig Aktiebryggeri“ Brauerei.

 

 

 

 

Für uns war das Bierfestival das erste, das wir je besucht haben. Eine spannende Erfahrung war das, obwohl wir nach wie vor noch nicht so richtig geschult im Verkosten sind. Na, Hauptsache, es schmeckt.

Kleiner Nachtrag von Daniel: Da man bei einem so schönen Bierfestival viel Inspiration und Tatendrang bekommt, bin ich nicht nur dem „Venner av Nøgne Ø„, einem Interessenverein für norwegische Bierkultur, beigetreten, sondern habe auch gleich noch am Sonntag ein neues Bier gebraut – ein American Pale Ale, das ich „First Golden Ale“ nenne. Drückt mir die Daumen, dass es was wird.

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