Bergen Ølfestival 2013

Dieses Wochende war es wieder soweit. In Bergens historischem Hanseviertel Bryggen wurde zum BØ, dem Bergen Ølfestival, geladen. Von diesem jährlich stattfindenden Bierfestival, auf dem die Mikrobrauereien der Region ihre neuesten Kreationen vorstellen, haben wir schon im letzten Jahr berichtet. Natürlich haben wir uns auch dieses Jahr drauf gefreut und dem Festival am Samstag einen Besuch abgestattet.

Schon im letzten Jahr war das Festival ein großer Erfolg, und dieses Jahr wurde die Anzahl der teilnehmenden Brauereien noch erhöht. Teilweise waren dies auch ganz junge Brauereien mit vielen neuen, spannenden Biersorten.

Das Festival wurde richtig gut angenommen. Bei solchen Arrangements hat man oft den Eindruck, dass ganz Bergen vor Ort ist. Aufgrund der vielen Bierbegeisterten musste das Gelände kurzfristig abgesperrt werden, um nur noch Leute hinein zu lassen, wenn andere herausgingen. Bei so viel Andrang war es dann doch nicht so gemütlich, also haben wir nur ein paar unbekannte Biersorten ausprobiert.

Pale Ale, Doppelbock, Pale Ale

Dieses Jahr waren es ein Doppelbock und ein Pale Ale von Balder Brygg, ein belgisches Blondes von der Haandbryggeriet sowie ein Brown Ale und Stout aus der Voss Bryggeri. Das Brown Ale war dabei der absolute Favorit – ein echtes Cockie Ale mit tollem Haselnussgeschmack. Nicht schlecht war aber auch der Doppelbock, der trotz 9% Alkoholanteil nicht wirklich nach Alkohol geschmeckt hat.

Fachgespräch neben einem Keg (Bierfass)

Ein Fachgespräch mit dem Brauereibedarfsladen meines Vertrauens durfte natürlich auch nicht fehlen. Seit einiger Zeit denken wir über die Anschaffung zumindest eines Kegs (Bierfasses) mit passender CO2 Anlage nach. Viele Heimbrauer machen diesen Schritt und steigen von Flaschen auf Kegs um, da man so viel Zeit spart. Was die Reinigung und das Befüllen angeht, sind Kegs einfacher zu handhaben als Flaschen. Platz in unserem Bierkühlschrank haben wir auf jeden Fall, und wahrscheinlich bauen wir diesen auch gleich noch zu einem „Kegerator“ um. Bei einem solchen Bierfass-Kühlschrank ist ein Zapfhahn in die Tür eingebaut, sodass man sich jeder Zeit ein professionell gezapftes, kühles Bier holen kann. Ein Traum!

Und damit dieses kühle, frisch gezapfte Bier auch in einem schönen Glas serviert werden kann, haben wir uns gleich noch zwei neue Biergläser gekauft, die den Schriftzug des diesjährigen Festivals tragen.

Smalahove - traditionell westnorwegisch

Zeitgleich, und auch im alten Hanseviertel von Bergen angesiedelt, findet neben dem Bierfestival das Bergen Matfestival (Essensfestival) statt, bei dem Bauern aus der Region ihre Produkte zeigen und verkaufen. Hier haben wir uns einen leckeren Hirschhamburger zum Mittag gegönnt. Nächstes Jahr nehme ich vielleicht auch allen Mut zusammen und wage mich an die traditionelle westnorwegische Küche heran, wie z.B. Smalahove – ein geräucherter und gekochter, halber Schafskopf. Guten Appetit!

 

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